Tiffen

Im Jahr 878 wird Tiffen erstmals als "Ort beim roten Felsen" erwähnt und liegt eng anliegend um einen steilen Felsabsturz, der von der alten Wehrkirche von Tiffen gekrönt ist.Bereits in vorgeschichtlicher Zeit bestand hier eine keltische Kultstätte und vom 2-4 Jhd. ein Jupitertempel. Die Römer betrieben in nächster Nähe einen Steinbruch sowie eine Poststation. 
Ab 1163 wird auf dem Felsen eine Burg erwähnt, die im Besitz des Gründers des Stifts Ossiach war und später den Patriarchen von Aquileia gehörte. Die Kirche selbst ist romanischen Ursprung und bereits im 9-10.Jhd.entstanden. Im 11.Jahrhunder wird sie als Kirche der Eppensteiner urkundlich erwähnt und in den nächsten Jahrhunderten ständig erweitert und befestigt wurde. Vor allem im 15.Jhd. wurden zahlreiche Befestigungen errichtet.In den weiteren Jahrhunderten verfiel die die Burganlage jedoch zunehmend und nur die Wirtschaftsgebäude beim "Gschlosser" blieben erhalten.
Der Pfarrhof neben der Wehrkirche erlangte als Geburtshaus des berühmten Holzschneiders  Switbert (Leo) Lobisser - 1878-1943 - Berühmtheit und noch heute ist an der Außenmauer der Kirche ein Fresko des Künstlers zu sehen.
Tiffen selbst erlangte durch seine Stellung als Zollstation eine gewisse Bedeutung im Mittelalter und war auch zeitweise durch einen Landpfleger mit Gerichtsbarkeit ausgestattet. Der Galgenbichl als Richtstätte findet heute noch in der Sage der "gebratenen Tauben von Tiffen" seinen geschichtlichen Hintergrund.

Bergkirche Tiffen mit Pfarrhaus

Quelle:Wikipedia_Johann Jaritz

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